Montag, 8. Dezember 2014

Türchen Nr. 8 - selbstgemachter Christbaumschmuck

Guten Morgen an alle!

Heute gibt's eine Inspiration für Christbaumschmuck, oder - wenn man so will - für Geschenksanhänger. 
Dafür habe ich Modelliermasse mit einem Teigroller nicht zu dünn ausgerollt, dann ein gehäkeltes Spitzendeckchen auf die Modelliermasse gelegt und mit dem Teigroller weitergerollt, sodass sich das Muster des Spitzendeckchens in die Modelliermasse geprägt hat. Anschließend habe ich den Teil des Musters, der mir als "Weihnachtskugel" am besten gefallen hat, mit einem runden Ausstecher ausgestochen, oben mit einem Zahnstocher ein kleines Loch gemacht und nach dem Trocknen ein rotes Satinband durch das Loch gezogen.




Wie ihr seht, entstehen dadurch ganz tolle Muster, die die Modelliermasse-Kreise wirklich wie Weihnachtskugeln aussehen lassen.

Habt einen schönen Feiertag! Ich mache mich jetzt auf den Weg in die Arbeit!
Eure Vicki

Sonntag, 7. Dezember 2014

Türchen Nr. 7 oder der zweite Adventsonntag



Guten Morgen, ihr Lieben!

Heute ist schon der zweite Adventsonntag und es gibt wieder eine Geschichte für euch. Ich möchte mich auch sehr kurz halten mit dem Schreiben, denn die Geschichte spricht für sich.

Die kleine Trompete

Die kleine Trompete konnte von dem Balken aus, an dem sie hing, direkt auf den Marktplatz mit dem Holperpflaster und den lustigen Fachwerkhäusern schauen. Da unten war immer was los, und die Trompete konnte dem alten Schrank, der nicht so weit gucken konnte, immer erzählen, was es im Städtchen neues gab.
Der alte Schrank mit den Kleidern aus Urgroßmutters Zeiten und die kleine, glanzlose Messingtrompete lebten nun schon viele, viele Jahre hier oben auf dem Spitzboden im Hause des Stadtapothekers. Man hatte sie einfach vergessen, und nie fand einer den steilen Treppenweg hier hinauf. Es war gut, dass sie zu zweit waren.
Aber der kleinen Trompete ging es gar nicht gut. Der Herbststurm hatte das Bodenfenster, vor dem sie baumelte, eingedrückt, und der kalte Dezemberwind blies heftig in ihren Hals. Der alte Schrank meinte, dass der Apotheker ruhig einmal den Lehrbuben schicken sollte mit einem heißen Brusttee oder braunen Malzbonbons. Doch es kam natürlich keiner.
Immer kälter wurde es, und als eines Morgens der Schrank und die Trompete aufwachten, da hatte es draußen geschneit, und die lustigen Fachwerkhäuser mit den tief herabgezogenen Dächern hatten dicke, weiße Pelzmützen auf.
“ Es muss bald Weihnachten sein! “ meinte die kleine Trompete und dachte wehmütig an längs vergangene Zeiten, als auf ihr die schönsten Weihnachtschoräle geblasen worden waren. Jetzt aber war sie stumpf und ohne Glanz, ihr Mundstück war einmal abgefallen und die dicke rote Troddel - ihr ganzer Stolz - war grau von Staub. Nein, man konnte wirklich keine Ehre mit ihr einlegen. Und wer jetzt gesehen hätte, wie ein paar geschmolzene Schneeflocken von ihr herab tropften, der hätte glauben können, dass die traurige kleine Trompete weinte!
Weihnachten! Wie lange wünschte sie sich schon, noch einmal ein richtiges Weihnachtsfest erleben zu können, statt hier auf dem Boden an einem dicken Balken zu hängen! Ein Windzug blies in das Fenster, und die Trompete schaukelte so heftig hin und her, dass sie sich plötzlich im Fensterkreuz verfing und dort hängen blieb.
“ He! “ reif der Schrank, “ fall nicht ganz raus vor lauter Neugier! “ Aber obwohl es hier draußen noch kälter war als auf dem Boden, lachte die kleine Trompete nur.
Unter ihr auf dem Marktplatz bauten gerade zwei Buben an einem riesigen Schneemann. Der stand an jedem Christabend hier, und vor ihm stellten sich dann die “ Stadtpfeifer “ auf und sangen Weihnachtslieder. Die Stadtpfeifer, das waren elf Jungen, die mit ihrem Lehrer an jedem Heiligen Abend alte Weisen in den Strassen und Gassen des Städtchens sangen. Ohne sie gab es kein Weihnachtsfest. Und die beiden Buben, die hier jetzt an ihrem Schneemann bauten, waren zwei von den elfen. “ Du “ , sagte Thomas, der dem Schneemann eine dicke Mohrrübe als Nase ins Gesicht drückte, “ Lehrer Martin hat auch gemeint, im nächsten Jahr sollten wir auf eine Trompete sparen, damit einer blasen kann, wenn wir singen. ” Sein Bruder Gottfried nickte. “ Ja, fein wär’s schon. Aber so eine Trompete ist bestimmt sehr teuer!” Damit setzte er die Fäuste wie eine Trompete an den Mund und blies hinein. Thomas schaute ihn an. “ Ja, weißt du, so ähnlich müsste es klingen, aber eine richtige Trompete, die wäre halt noch viel, viel schöner!” Ja, das dachte auch die kleine Trompete, die hoch über den beiden hing. Aber sie dachte noch weiter. Sie dachte: “ Ach, wenn mich doch der Wind abreißen würde, solange noch die beiden Buben da unten stehen! Dann würde ich wieder Weihnachtslieder spielen können!”
Ob der Wind Gedanken lesen konnte? Hatte er erraten, was die kleine Trompete dachte, die er lachend hin und her schaukelte? Mit einem Satz packte er sie, riss an dem morschen Band - und in hohem Bogen fiel sie in den weichen Schnee, dem Schneemann genau vor die Füße. Nicht wahr, das ist kaum zu glauben?
Der Thomas und der Gottfried aber standen eine Weile wie stumm. Da war ihnen eine Trompete ja geradewegs aus dem Himmel auf den Markt gefallen! Was macht es da, dass sie kein Mundstück mehr hatte und ihre Troddel grau war statt rot!
“ Du, wenn wir die putzen, glänzt die wie richtiges Gold!” rief Thomas strahlend.
Und so kam es, dass auf der kleinen Trompete am Christabend viele Weihnachtslieder geblasen wurden. Das klang so schön zu dem frommen Gesang der Buben über den Marktplatz, dass die Leute ihre Fenster weit öffneten und still und glücklich in den sternklaren Heiligen Abend hinaus schauten. So schön war das Weihnachtssingen der Stadtpfeifer noch nie gewesen!
Und der alte Schrank? Ja, denkt an, der Apotheker hat sich plötzlich seiner erinnert und ihn am Tage vor Weihnachten die Stiege hinunter schaffen lassen, so dass er auf einmal gar nicht mehr einsam war. Die kleine Trompete aber hat der Apotheker nicht vermisst. Er konnte sie ja auch nicht brauchen. Die lag goldglänzend mit einer prächtigen Troddel in einem bunten Holzkasten unter dem kerzenschimmernden Tannenbaum auf dem Gabentisch der Stadtpfeiferbrüder Thomas und Gottfried.

Die heutige Geschichte stammt von hier.

Ich danke euch wieder für den heutigen Besuch auf meinem Blog und wünsche euch einen gemütlichen zweiten Adventsonntag!

Vicki

Samstag, 6. Dezember 2014

Türchen Nr. 6 - weihnachtliche Teelichthalter

 Guten Morgen, meine Lieben!

Heute möchte ich euch gerne weihnachtliche Teelichthalter zeigen, die aus einer Klorolle und Naturmaterialen gemacht werden. Ihr beklebt einfach eine leere Klorolle mit Zimtstangen (nicht die aus dem Lebensmittelgeschäft, sondern die aus dem Bastelgeschäft, sonst wird's teuer) und schmückt sie anschließend mit Moos oder anderen Naturmaterialien, die euch gefallen. Ich habe dann noch Sterne aus Glitzerpapier draufgeklebt, damit alles nocht etwas weihnachlticher aussieht. Aber ich könnte mir auch sehr gut Sternanis, getrocknete Organgenscheiben oder mit Goldspray besrprühte Eicheln als Dekoration vorstellen. Im Innerene der Klorolle sollte eine Verstrebung angebracht werden, sodass die Flamme vom angezündeten Teelicht noch von oben zu sehen ist. Ansonsten wird's zu gefährlich!!!






Ich wünsche euch ein schönes verlängertes Wochenende
Kuchenjunkie Vicki

Freitag, 5. Dezember 2014

Türchen Nr. 5 - liebe Grüße vom Nikolaus

Guten Tag, meine Lieben!

Zum Besuch vom Hl. Nikolaus hat es in meiner Kindheit bei uns zu Hause immer ein kleines Fest im Kreise der Familie gegeben. Damit auch ihr einen Eindruck bekommt, wie der Nikolausabend vor 20 Jahren im Villgratental ausgesehen hat, hier ein Foto:


Ich kann mich noch sehr gut an die wunderschönen Nikolausabende jedes Jahr erinnern, und wie aufgeregt ich war, als es endlich an der Tür läutete und der Nikolaus mit Krampussen und Engeln bei uns in der Tür stand.

Da meine Mama immer auch etwas zum Genießen vorbereitet hatte, möchte auch ich euch heute zum Nikolaustag ein Rezept vorstellen, das sie vor vielen Jahren aus der Zeitung ausgeschnitten hat und immer noch verwendet.


Hier die Zutaten:
 

Vor dem Backen:

Und nach dem Backen:


Ich wünsch' euch einen schönen Nikolausabend im Kreise eurer Liebsten!
Eure Vicki

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Türchen Nr. 4 - ♪♫♪♫ Schneeflöckchen, Weißröckchen...♫♪♫




Guten Morgen!

Heute möchte ich euch - in Vorfreude auf den vielen Schnee, den ich mir so sehr wünsche - eine Bastelarbeit mit Perlen zeigen.
Diese Schneesterne habe ich mit Hilfe eines Bastelsets und einer Anleitung (bestellt bei Bu******te) angefertigt. Ich habe mir gedacht, dass ich mir die Schneesterne ins Fenster hänge. Andernfalls kann ich sie mir auch als Geschenkanhänger sehr gut vorstellen

Und nun hoffe ich, dass auch der "echte" Schnee nicht mehr lange auf sich warten lässt!
 Eure Vicki

Dienstag, 2. Dezember 2014

Türchen Nr. 2 - knick-Windlicht

Guten Morgen an alle!

Heute möchte ich euch ein schönes Windlicht zeigen, das ganz einfach hergestellt werden kann. Die Anleitung dazu findet ihr *hier* (einfach auf den zweiten roten Link klicken).

Wie ihr sehen könnt, habe ich das Windlicht kurzerhand zu einer Laterne "umfunktioniert".

Viel Spaß beim Nachmachen wünsche ich euch!
Vicki

Montag, 1. Dezember 2014

Türchen Nr. 1 - ein weihnachtlicher Guglhupf


Guten Morgen, meine Lieben!

Heute möchte ich euch etwas Gebackenes zeigen, das in der Vorweihnachtszeit gewiss super ankommt: einen Gewürzguglhupf. Das Rezept stammt von meiner Mama und der Duft von diesem herrlichen Guglhupf weckt in mir unglaublich schöne Kindheitserinnerungen. ☺




Zutaten:
200 g Butter
250 g Zucker
1 Vanillezucker
3 Eier
1 EL Rum
1 KL Zimt
1 KL Fenchel
1 KL Muskat
1 KL Nelkenpulver
Salz
1 Backpulver
70 g geraspelte Schokolade
500 g Mehl
ca. 7 EL Milch

Zubereitung:
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren, dann die Gewürze, den Rum und das Salz dazugeben und weiterrühren. Zum Schluss noch die geraspelte Schokolade einrühren, und anschließend das mit dem Backpulver vermischte Mehl mit der Milch unter den Teig heben.
In einer befetteten und bemehlten Guglhupfform den Teig verteilen und bei schwacher Mittelhitze ca. 65 Minuten backen.
Nach dem Backen mit Staubzucker bestreuen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und hoffe, dass ihr den Kuchen auch genießt!


Alles Liebe,
euer Kuchenjunkie Vicki