Samstag, 13. September 2014

Ein Kuchenklassiker...

...ist die Linzerschnitte, die ich euch heute vorstelle! Denn in Österreich wird der Linzerkuchen (so wird er auch genannt) wirklich sehr oft gegessen. Dieses einfache Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, kommt wieder einmal aus meiner Heimat Außervillgraten und wird dort von vielen Frauen gebacken. Denn bei uns im Dorf gibt es nicht nur ein Kochbuch, in dem Rezepte von allen Frauen im Dorf gesammelt wurden, sondern auch sooooo viele Preiselbeeren in den Wäldern, dass es in jedem Haushalt selbst eingekochte Marmelade gibt. ☺(Genau so ist es heuer aufgrund des verregneten Sommers auch mit den Schwammerln. Allerdings nehme ich an, dass die Italiener - die die "Schwammerlplätze" besser kennen als so mancher Einheimischer - im August schon die Wälder leergepflückt haben!)



Nun zu den Zutaten:
300g Mehl
300g Zucker
300g weiche Butter
200g geriebene Nüsse
4 Eier
1 Backpulver
2 Vanillezucker
Rum
Zitronenschale
Zimt
Nelken

Backoblaten (die großen viereckigen)
1 Glas Preiselbeermarmelade

Zubereitung:
Ich rühre immer die weiche Butter mit den Eiern und dem Zucker schaumig, füge die Gewürze und den Rum hinzu und hebe anschließend das mit dem Backpulver versiebte Mehl und die geriebenen Nüsse darunter.
Dann streiche ich zwei Drittel des Teiges auf ein mit Backpapier belegtes Blech, lege Backoblaten darauf, bestreiche alles mit einem Glas Preiselbeermarmelade und spritze mit dem restlichen Drittel des Teiges, das ich in einen Dressiersack fülle, ein Gitter über die Marmelade.
Anschließend muss der Kuchen bei 180°C mindestens 40 bis 45 Minuten gebacken werden. Aber da würde ich euch wirklich raten eine Stäbchenprobe zu machen, denn die Backzeit hängt nicht nur vom jeweiligen Backrohr sondern auch von der Menge an Marmelade, die ihr auf den Kuchen gestrichen habt, ab.

Nach dem Backen solltet ihr den Kuchen noch mit Staubzucker bestreuen, damit er richtig schön aussieht!

Ich wünsch' euch ganz viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen!

Alles Liebe,
euer Kuchenjunkie Vicki

1 Kommentar:

  1. Prima Vicki, mal wieder ein Rezept aus deiner Heimat!! Kommen in den Linzerkuchen auch manchmal andere Marmeladen? Ich hatte da irgendwie Johannisbeermarmelade und Marillenmarmelade im Kopf...
    Ich finde eine herbere Variante auf jeden Fall sehr gut, denn ich mag's nicht, wenn's zu süß wird... außer bei Marzipan. ;o)
    LG, Christiane

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